Sudeleien: Ende April 2012

28. April 2012

Handke, Hesse, Walser, Schulze und ich -  und der “Welttag des Buches”

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“Kultur für alle.” – (Hilmar Hoffmann, Kulturbürgermeister von Nürnberg a. D.)

“Der Wunsch nach einem Gedicht ist eher selten anzutreffen, hierzulande, heutzutage, andernorts. Und zwar sowohl was die Zahl der Lesenden als auch die der Schreibenden betrifft.” – (Kathrin Schmidt, Schriftstellerin)

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Beim Sovormichhinsortieren alter Zeitungsausgaben für den Altpapier-Container, musste ich daran denken was ich diese Woche gelesen hatte: “Heute ist der Welttag des Buches”, schrieb Ute G. in einem Beitrag zur Volksaufklärung am Dienstag, den 24. April, in einer auflagestarken schwäbischen Tageszeitung. Sie lag damit nur ganz knapp daneben. Der “Welttag des Buches” fand, gemeinsam mit dem “Tag des Bieres”, auch in diesem Jahr wieder am 23. April statt. Das war ein Montag und meine Stadtbibliothek, wie immer an einem Montag, geschlossen.

Doch auf dem Marktplatz unseres Städtchen, im Schatten sakraler Sandstein-Gotik, hatten die “Bibliophilen Alphabeten e. V.” einen Aktionsstand aufgebaut. Hier wurde der Stoff gratis abgegeben. Jede Menge Lesestoff geschenkt. Eine von vielen “Lesefreunde”-Aktionen zur Inszenierung des “Welttag des Buches”. Aber nicht jeder Buchhändler findet es so toll „mitten in der Debatte um das Urheberrecht und die Umsonst-Kultur 1 Mio Bücher kostenlos zu verteilen“. Es stellen sich Fragen. Wird das geistige Eigentum der Autoren an den verschenkten Werken denn angemessen und pekuniär gewürdigt? Wurde das Einverständnis der Urheber eingeholt? Oder machen die Rechte-Verwerter, in diesem Fall die Verlage, einfach was sie wollen? Was ist noch PR und was schon Piraterie? Wie sollen sich Herr und Frau Mustermann da noch zurechtfinden? Und wo kann ich eigentlich die App herunterladen?

Es gab Bücher für alle. Aber nicht alle Bücher. Die Titelauswahl war beschränkt im Sinne von begrenzt. Es standen 25 Titel zur Auswahl. Dabei die “Schweigeminute” von Siegfried Lenz, Kaminers “Deutsches Dschungelbuch”, die “Vermessung der Welt” von Daniel Kehlmann und die unvermeidliche, aber bissige Stephenie Meyer. Meiner Grundstimmung entsprechend griff ich rasch und möglichst unauffällig zu Peter Handkes “Wunschloses Unglück” – so eine Gratis-Entgegennahme ist mir im Grunde immer leicht peinlich – und betrachtete anschließend das Geschehen noch eine Weile aus dem Rückraum. Dabei fiel mir auf, dass ich eines der wenigen männlichen Wesen war, die das Angebot angenommen und zugegriffen hatten. Die überwiegende Mehrheit derer, die sich um den bunten, mit Luftballons dekorierten Bücherstand drängten, gehörten dem weiblichen Geschlecht an.

Derzeit fordern fortschrittliche Politiker und Politikerinnen immer wieder eine Frauenquote für die Führungsetagen großer Unternehmen. Demzumtrotz fordere ich hier und jetzt eine Männerquote! Mindestens X-Prozent der Lesenden müssen in Zukunft Y-Chromosomen und das SRY-Gen haben. Und wenn wir gerade dabei sind: Ich fordere mit gleicher Vehemenz eine Männerquote beim Personal in Kindergärten, Grundschulen und Altenheimen.

Aber zurück zum Eigentlichen, zum Buch. Mich ließ die Überlegung nicht los, welche Bücher ich an ein breites Publikum verschenken würde, wenn ich freie Wahl hätte. Welche Autoren, welche Titel? So einfach ist das nicht bei einer so undefinierbaren Zielgruppe. Vor allem wenn damit gleichzeitig Werbung für die eigenen Lieblingsbücher verbunden sein soll. (So eine Kampagne nimmt ja immer einen leicht missionarischen Charakter an.) Zwei Pizza-Ecken (prosciutto e con funghi), einen halben Liter San Pellegrino und drei Espressi dopio später – auf windgeschützter Kaffeehaus-Terrasse wärmte bereits eine milde Frühlingssonne – war mir die etwas willkürliche Beschränkung auf eine Auswahl von drei in Frage kommenden Titeln gelungen.

“Unterm Rad” gehört zu den schmäleren Werken Hermann Hesses und wird selten erwähnt wenn es um die wichtigsten Titel des Nobelpreisträgers geht. Es ist eine Schul- und Pubertätsgeschichte rund um kleinstädtische Enge, verständnislose Erwachsenenwelt und die Einsamkeit eines begabten Heranwachsenden, die auf biographischen Erfahrungen des Dichters beruht. Seit Jahrzehnten finden sich Jugendliche und junge Erwachsene darin wieder. Nach dem Wiederlesen im Hesse-Jubiläumsjahr (50. Todestag am 12. August) fragt man sich allerdings sehr ernsthaft, was den Honoratioren in Calw/Gerbersau eigentlich einfällt; ihr jubelndes Feiern des früh Ausgezogenen kann eigentlich nur ein typisch pietistisch provinzielles Missverständnis sein.

“Ein fliehendes Pferd” wird zu jenen von Martin Walsers zahlreichen Erzählungen gehören, die man auch noch in einigen Jahren, vielleicht auch Jahrzehnten, gut und gerne lesen kann. Der Leser erfährt endlich wie deutsche Lehrer ihre reichlichen Ferientage verbringen und warum Scheitern für Beziehungen der Normalfall ist. Ein Mittelstands-Drama und -Panorama von zeitloser Gültigkeit. Die hier verwendete, knappe Novellen-Form gelingt Walser besser als einige seiner überreich mäandernden Romane. Das tragische Scheitern der beiden Paare im besten Krisenalter kontrastiert herrlich mit der Schönheit der Bodensee-Kulisse. Auch wenn man die hervorragende Verfilmung gesehen hat, bleibt dieses Büchlein eine unbedingt lohnende Lektüre.

“Adam und Evelyn” von Ingo Schulze ist für mich eines der wichtigsten und besten Bücher, die sich mit den deutsch-deutschen Fragen und Problemen rund um die geschichtliche Wende 1989/90 in erzählender Form beschäftigen. Die Figuren des Romans sind Menschen des realexistierenden Alltags, mit all den Sorgen und Nöten, die das Leben in der ehemaligen DDR so mit sich brachte. In einer forcierten, meist dialogisch angelegten Erzählweise geht es um Grundsatzfragen wie Gehen oder Bleiben? und die ewige Suche nach dem richtigen Lebensentwurf. Es geht darüber hinaus um Variationen von Liebe und um die uralten Mythen der Geschlechter. Gleichzeitig kommen gesellschaftspolitische Themen zur Sprache, die durch die Wende neu zur Diskussion gestellt wurden und heute eigentlich aktueller sind denn je. Der aus Thüringen stammende Damenschneider Adam, über Ungarn und Österreich nicht ganz freiwillig im idyllischen Bayern gelandet, sieht die schöne neue Welt in die er geraten ist so:

“Von allem zu viel…, zu viele Worte, zu viele Kleider, zu viele Hosen, zu viel Schokolade, zu viele Autos, statt froh zu sein, dass es endlich alles gibt… zu viel, zu viel, eine Inflation, die alles begräbt, die eigentlichen Dinge, die richtigen Dinge.”

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Hesse, Hermann: Unterm Rad. Roman. – Suhrkamp, versch. Jahre. Euro 6

Walser, Martin: Ein fliehendes Pferd. Novelle. – Suhrkamp, versch. Jahre. Euro 6,50

Schulze, Ingo: Adam und Evely. Roman. – dtv, 2010. Euro 9,90

Alle drei Bücher sind auch noch in anderen Ausgaben lieferbar.


Aktuell

7. April 2011

“Kontext : Wochenzeitung” – ab sofort für Selbstdenker

Für alle, die ohne Zeitung nicht leben können oder wollen, die sich bei den etablierten, selten wirklich unabhängigen Blättern, nicht richtig versorgt fühlen und denen eine taz nicht reicht, gibt es jetzt aus dem und für den Stuttgarter Kessel, aber auch für alle die mehr oder weniger drum herum leben, arbeiten und denken: “Kontext : Wochenzeitung”. Sie erscheint jeden Donnerstag aktuell und brandneu im Netz und liegt leicht gekürzt, dafür gedruckt, der Wochendausgabe der taz (Ausgabe West) bei.

Alles weitere erklären die Macher am besten selbst:

“Kontext : Wochenzeitung”


Thomas Bernhard – Ein Nachtrag

17. Februar 2011

Inzwischen liegt der 80. Geburtstag des Erzählers und Dramatikers Thomas Bernhard schon wieder über eine Woche zurück und der Strom der Jubiläums-Gefälligkeiten in den Medien ebbt langsam ab. Es war viel Stereotypes und viel Wiedergekäutes dabei. Doch heute ist es erneut die “Süddeutsche Zeitung”, die einen einfühlsamen, differenzierten und umfangreichen Nachtrag in ihrem Feuilleton bringt. (Ausgabe vom 17. Februar 2011, S. 15) Michael Frank konzentriert sich in seiner Betrachtung auf die Reaktionen im “Heimatland” des zu Hause herzlich Ungeliebten. Unter dem Titel “Ehre dem Nestbeschmutzer” behauptet er, “die Österreicher haben einen Weg gefunden, Thomas Bernhard zu feiern: indem sie ihn zum Kabarettisten erklären.”

Wer Thomas Bernhard gerne ganz frisch gedruckt kaufen und lesen möchte, der wird bei dtv fündig. Der Verlag hat den fünfteiligen biographischen Zyklus “Die Ursache”, “Der Keller”, “Der Atem”, “Die Kälte” und “Das Kind” in ansprechenden, preiswerten Neuauflagen herausgebracht. Der Autor  setzt sich in diesen Werken mit seiner vaterlosen, von Repression und Krankheit geprägten, Kindheit und Jugend im keineswegs entbräunten Nachkriegs-Österreich auseinander.

dtv und Thomas Bernhard


Die lange Liebe zur Zeitung

8. Februar 2011

Oder warum ich irgendwann Thomas Bernhard lesen werde

Obwohl der bunte und laute eBook-Rummel immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht, bleibe ich gelassen. Für den Rest meiner Lebensspanne sind genügend gedruckte Bücher vorhanden und werden noch reichlich neu erscheinen. Doch denke ich an die Zukunft der gedruckten Zeitung, wird mir schon etwas mulmiger. Dabei bin ich gerade von diesem Medium so völlig abhängig. Von klein auf und für immer. Geruch und Geknister. Überformat und Überschrift. Gefaltet oder ausgebreitet. Öliges Schwarz das schmiert. Tag für Tag. Einfach. Kompliziert. Ohne Zeitung geht es nicht. Nie. Nirgends. Morgens zum allerersten Kaffee das selbstverliebte Lokalblatt, aus der besten aller Städte, Präsentierteller eitler Provinz-Prominenz. Ein Platz für Helden. Mittags Sport in SZ, FAZ, FR, TAZ oder Schduddgarder. Abends Feuilleton in SZ, FAZ, FR, TAZ oder NZZ. Wöchentlich FAS, TAS, derFREITAG oder – wenn gar nichts sonst greifbar – auch mal WAMS. DIE ZEIT? Die Zeit der ZEIT ist vorbei. Boulevard und Trivialbrei machen sich zunehmend breit im einst liberal-intellektuellen Muss für alle die mitreden wollten.

Ich werde nie Thomas Bernhard lesen! Nie. Nirgends. Das war bisher so sicher wie Blüms Rente. Thomas Bernhard würde ich nicht lesen. Dieses absatzlose Jammertal, diesen triefenden Ich- und Weltschmerz, das endlose Leiden an Österreich und Österreich und wieder Österreich, wollte ich mir ersparen. Auch das fortwährende Draufhauen auf echte und vermeintliche Nazis und Katholiken; verständlich zwar, aber sich stark abnützend. “In jedem Wiener steckt ein Massenmörder, aber man darf sich die Laune nicht verderben lassen.”

Und es gibt weitere Leserzumutungen, wie seine zahlreichen punktarmen, kommareichen Passagen. Die langen Sätze voll Wort- und Begriffswiederholungen. “Die Ehrengabe des Kulturkreises des Bundesverbandes der Deutschen Industrie” – der durchaus witzige Text über die Verleihung dieses Preis an ihn, Thomas Bernhard, geht über zwölfeinhalb Seiten und n-mal lesen wir “Die Ehrengabe des Kulturkreises des Bundesverbandes der Deutschen Industrie”. Der Autor begründet: “ich bemühe mich naturgemäß immer um den ganzen korrekten Titel” und schert sich wenig um liebe Müh’ und Not seiner Leser.

Natürlich, und jetzt gerate ich fast und wie nebenbei ins Lobende, verleiht das der flüssigen Sprachmelodie einen gewissen Rhythmus. Natürlich schimmert hinter dem fortwährenden Haudrauf literarischer Glanz; doch zu leicht werden spitze Ironie und galgenhumorige Komik dabei übersehen. Auf gar keinen Fall aber kann ich ihm seine Absatzlosigkeit nachsehen, denn die macht es nahezu unmöglich, wie gewohnt die Lektüre an beliebiger Stelle zu unterbrechen; und ich lasse mir als Leser auch von meinen verehrtesten Dichtern und Dichterinnen nicht gerne Unterbrechungslosigkeit vorschreiben.

Die Veränderung in meinem Weltbild begann am 23. Februar 2010. Da entdeckte ich Thomas Bernhard als Artgenossen. In der Wochenzeitung derFREITAG berichtete der Autor Michael Angele über die “Leiden des Zeitungssüchtigen”. Er ließ keinen Zweifel aufkommen, dass es ihm um die gedruckte Version des fast vierhundert Jahre alten Nachrichten-Trägers geht.” Idealerweise sollte man diesen Text in der gedruckten Ausgabe des Freitag lesen.”

Das habe ich gemacht und jemanden gefunden, der mir aus dem Herzen sprach. Dem es in wunderschönster und pointierter Weise gelang über Freud und Leid des gemeinen langjährig Zeitungsabhängigen zu schreiben. Unter anderem ging es um die Schwierigkeiten die auftreten können, wenn man versucht, tagesaktuelle Zeitungen der eigenen Muttersprache (hier: Deutsch) in einem entlegenen anatolischen Bergdorf oder italienischen Badeort, einer märkischen Flächengemeinde oder Kleinstadt der Mittelheide zu beschaffen, wobei BILD hier ausdrücklich nicht mitspielt.

Angele schildert in diesem Zusammenhang, wie Thomas Bernhard einen ganzen Tag durch halb Südbayern und ein Drittel Österreich fuhr um die NZZ des Tages zu erwerben. “350 Kilometer Hass auf „Drecksorte“, in denen es die „Neue Zürcher“ nicht gibt.” Das konnte ich mühelos nachvollziehen; war mir doch Ähnliches immer wieder an nur scheinbar erholsamen Urlaubstagen widerfahren. Thomas Bernhard selbst beschreibt das Original-Erlebnis in dem autobiographischen Buch “Wittgensteins Neffe”.

Es war immer noch Februar und immer noch Zweitausendzehn, als dieses Werk als allererstes von Thomas Bernhard den Weg ins häusliche Bücherregal fand – Abteilung: Neuzugänge. Es ist eine traurige Geschichte, mit viel Tod und Krankheit, aber mit eben dieser herrlichen Passage über eine unheilbare Zeitungssucht.

Detailgetreu wird uns von der grotesken Odysee erzählt, die von Ort zu Ort führt, u. a. nach Salzburg, Bad Reichenhall, Steyr und Wels, aber nicht zur Tagesausgabe der NZZ. Bernhards Fazit: “Da wir in allen diesen angeführten und von uns an diesem Tag aufgesuchten Orten die Neue Zürcher Zeitung nicht bekommen haben … kann ich alle diese aufgeführten Orte nur als miserable Drecksorte bezeichnen, die absolut diesen unfeinen Titel verdienen. Wenn nicht einen dreckigeren. Und es ist mir damals auch klar geworden, daß ein Geistesmensch nicht an einem Ort existieren kann, in dem er die Neue Zürcher Zeitung nicht bekommt.“

Ich selbst existiere und lebe in einer kleinen süddeutschen Groß- und Universitätsstadt. Und als ich neulich über einen der schmucken Plätze dieser Stadt schlenderte, gingen vor mir zwei Mädchen, junge Frauen, ins Gespräch vertieft, und eine von beiden seufzte: “Ach Berlin. Ulm ist überwältigend.” Fast alle deutschsprachigen Zeitungen sind hier für mich und Tag für Tag problemlos verfügbar. Unter all den lesenswerten, mir vertrauten Blättern, habe ich über die Jahre hinweg immer wieder gerne und oft zur Süddeutschen Zeitung gegriffen.

Während unser lokales Pflichtblatt vor einigen Tagen, als sich in Ägypten Weltgeschichte ereignete, auf der Titelseite mit der Zeile “Ken wird 50” und einem großen farbigen Bild des Plaste-Produkts und Barbie-Gefährten aufmachte, erklomm die SZ am Freitag den 4. Februar einen neuen Gipfel des Qualitäts-Journalismus. Auf Seite 3 erschien, sechsspaltig und mit ebenso breitem schwarzweißen Portrait-Bild, “Der Weltverbesserer … Thomas Bernhard würde jetzt 80 Jahre alt werden. Eine Winterreise und Geburtstagswallfahrt”, von Benjamin Henrichs. Ein Artikel der noch einmal nachdrücklich, weit ausholend und originell zu Lektüre und Beschäftigung mit dem großen, queren österreichischen Dramatiker und Erzähler anregt. Eine deutsche Tageszeitung, die ihre ganze prominente Seite einem toten Dichter widmet: “Am 12. Februar 1989, drei Tage nach seinem 58. Geburtstag, ist Thomas Bernhard in Gmunden gestorben … Begraben wurde der Dichter in Wien, auf dem Grinzinger Friedhof, ohne dass es die Öffentlichkeit bemerkte, genau so also, wie er es immer gewollt hatte.”

“Es ist wie es ist, und es ist fürchterlich.” Thomas Bernhard litt fast sein ganzes Leben an einer unheilbaren Lungenkrankheit. Am 9. Februar 2011 wäre er 80 Jahre alt geworden.

Ich habe längst begonnen, Thomas Bernhard zu lesen.

 

Bernhard, Thomas: Wittgensteins Neffe. – Suhrkamp, 2006

Bernhard, Thomas: Meine Preise. – Suhrkamp, 2009

Henrichs, Benjamin: Der Weltverbesserer. – In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 28, 4. Februar 2011, S. 3

Angele, Michael: Warum wir Zeitungen brauchen, derFREITAG, 23.2.2010

und hier: http://www.freitag.de/kultur/1008-warum-wir-zeitungen-brauchen