Die letzten ihrer Art

„Ums Buch ist mir nicht bange. / Das Buch hält sich noch lange.“ (Robert Gernhardt)

„Man macht sich gelegentlich über die jetzige Überproduktion an Büchern in unserem kleinen Lande lustig. Aber wenn ich noch etwas jünger und noch bei Kräften wäre, würde ich heute nichts anderes tun, als Bücher herausgeben und verlegen.“ (Hermann Hesse, 1930) (1)

Selbst der Leser von Kioskheftchen gehört nicht zu einer Mehrheit, sondern immer noch zu der kleinen elitären Minderheit von Lesern. (Peter Bichsel) (2)

Von den vielen Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern aus dem eigenen Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse) (1)

Wir Verleger glauben eben fest daran, daß dieses stille Aschenputtel Buch seine Stimme zu Gehör bringen, eine Nische finden kann (und muß!) in unserer stürmischen, immer lauter werdenden Welt der Medien. (Klaus Wagenbach) (2)

Für den Wert, den ein Buch für mich haben kann, kommt seine Berühmtheit und Beliebtheit so gut wie gar nicht in Betracht. (Hermann Hesse) (1)

Eingang zu einem Hinterhof mit ehemaligen Werkstätten, in denen sich, neben anderen kleinen Geschäften, auch die Kinderbuchhandlung „Serifee“ befindet. (Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße)

(1) Hesse, Hermann: Magie des Buches. – Suhrkamp, 1970

(2) Wagenbach, Klaus (Hrsg.): Wieso Bücher? – Wagenbach, 1995