Hermann Hesse und Ulm

Was führte Hermann Hesse an einem Abend im April 1904 in das Gasthaus Schwarze Henne hinter dem Gänsturm? Was faszinierte den Dichter am Ulmer Münster? Und wer war eigentlich Eugen Link?

Zweimal war der Schriftsteller Hermann Hesse zu Lesungen aus seinen Werken in Ulm. Den Aufenthalt im November 1925 hat er in seiner autobiographischen Erzählung “Die Nürnberger Reise” in Literatur verwandelt.

Dass sich Hesse darüber hinaus sehr oft in Ulm aufgehalten hat und ein Leben lang gute Beziehungen zu Freunden und Bekannten in der Stadt pflegte, schildert jetzt ein Buch mit dem Titel “Seien Sie gegrüßt, liebe Freunde in Ulm. Hermann Hesse und die schwäbische Donaustadt.” Es erscheint Anfang Oktober im Verlag Klemm + Oelschläger. Anhand bekannter und bisher unbekannter Quellen zeigen Jan Haag und Bernd Michael Köhler Aspekte aus dem Leben des Schwaben Hermann Hesse, die in den bisherigen Lebensbeschreibungen nicht berücksichtigt wurden.

Am Dienstag, 2. Oktober, stellen die Autoren ihr Buch in der Museumsgesellschaft Ulm (Neue Straße 85, Eingang Kramgasse) vor. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

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