AusLese 2014

Auch in diesem Jahr möchte ich wieder einige Bücher vorstellen, die mir in den letzte Monaten begegnet sind, die ich auf Streifzügen durch Buchhandlungen, Feuilletons und Literaturseiten, auf Buchmessen und durch Empfehlungen entdeckt habe und die mir besonders gut gefallen. Die hier aufgeführten Titel wurden von mir gelesen oder zumindest angelesen. Natürlich ist dies eine absolut subjektive Auswahl. Ich kann nicht garantieren, dass andere Leserinnen und Leser meine Einschätzung teilen.

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Gute Romane

Brasch, Marion: Wunderlich fährt nach Norden. – S. Fischer, 2014. Euro 19,99

Hätten wir mehr Bücher wie dieses der Berliner Radiofrau und Autorin, die (man traut es sich kaum mehr zu sagen) aus einer legendären ostdeutschen Schriftsteller-Familie stammt, gäbe es im Lande ganz sicher viel mehr Leser und Leserinnen. Es ist die mit leichter Feder geschriebene Erzählung von der kleinen Flucht eines liebeskranken, alltagsüberdrüssigen Hauptstadt-Bewohners, auf der dieser allerhand besonderen Typen begegnet. Fast wäre es sogar noch eine Liebesgeschichte geworden. Allerdings ist nicht alles so, wie es im ersten Augenblick scheint. Und da ist ja auch noch das fabelhafte Blauharz. Fauler Zauber? Auf jeden Fall ein Buch das verzaubert. Zu schnell ist es zu Ende gelesen und man wünscht sich, dass Wunderlich erneut aufbricht und sich auf die Suche nach der rätselhaften Toni macht.

Peters, Christoph: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln. – Luchterhand, 2014. Euro 18,99

Der Schriftsteller Herr Peters bevorzugt japanische Elemente in seinen Romanen. Wie schon im erfolgreichen “Mitsukos Restaurant” spielen auch diesmal wieder japanische Kultur allgemein und die Kunst des Töpferns ganz besonders, eine wichtige Rolle. In diesem leicht komödiantischen, ebenso amüsanten wie lehrreichen Buch, prallen Kulturen aufeinander ohne dass es zu schmerzhaften Dauerschäden kommt. In einem verschlafenen Dorf an der Ostsee lässt sich der Keramik-Künstler Ernst Liesgang nieder. Er braucht natürlich einen Brennofen, mit dessen Bau er den bekanntesten und fähigsten Offensetzer Japans betraut. Tatsuo Yamashiro kommt nicht alleine. Zahlreiche Helfer und Verwandte begleiten ihn in die deutsche Küsten-Provinz.

Magnusson, Kristof: Arztroman. – A. Kunstmann, 2014. Euro 19,95

Geschickt spielt der Titel des neuen Romans von Kristof Magnusson auf die Heftchen-Gattung gleichen Namens an, um sich natürlich umso deutlicher von diesem Genre zu unterscheiden. Der deutsch-isländische Autor hat es ja bereits mit seinem satirisch angehauchten Banker-Roman “Das war ich nicht” verstanden seine Leser zu fesseln. Magnusson, dessen Erfahrung als Theater-Autor Rhythmus und Dialogen in seinen Romanen guttut, hat sich wieder gründlich in sein Thema eingearbeitet. Die medizinischen Fakten sind – soweit ich es beurteilten konnte – stimmig und korrekt. “Die medizinischen Vorgänge sind tatsächlich einmal faszinierender als die amourösen”, schrieb Ursula März in der ZEIT. Magnusson erzählt aus dem Leben der Berliner Notärztin Anita Cornelius. Die durchaus ernsthafen Geschehnisse und Probleme rund um sie, weiteres medizinisches Personal und natürlich die verschiedensten Patienten, versteht er fesselnd und kurzweilig zu schildern ohne ins Triviale abzugleiten. Ein Lesevergnügen, von dem während Krankenhausaufenthalten eventuell abzuraten wäre.

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Seiler, Leitz: Kruso. – Suhrkamp, 2014. – Euro 22,95

In einer Ausflugsgaststätte auf Hiddensee haben sich im Sommer 1989 rund um den widersprüchlich charismatischen Alexander Krusowitsch allerhand DDR-Aussteiger versammelt. Für die meisten ist die Insel eine Zwischenstation auf ihrem Fluchtweg über die Ostsee. Dicht, poetisch, voll innerer Spannung, ein Buch von großer poetischer Kraft für erfahrene Leser die das sprachlich anspruchsvolle Erzählen lieben. Seiler gewann mit Kruso den Deutschen Buchpreis 2014. Zu recht. Das beste erzählerische Werk, das ich 2014 (bisher!) in der Hand hielt.

Sigurdardottir, Steinunn: Jojo. – Rowohlt, 2014. Euro 19,95

Es müssen aus dem hohen Norden nicht immer Krimis sein. “Jojo” ist bereits das achte auf Deutsch erschienene Buch der Autorin, die zu den prominentesten Islands gehört, sich aber selten im Heimatland aufhält. (Ihr fehlen dort die Bäume, erzählte sie in einem Gespräch auf der Leipziger Buchmesse.) Nach Jahren in Frankreich lebt sie jetzt in Berlin. In Berlin Kreuzberg ist die Hauptfigur ihres neuesten Romans zu Hause. Der Radiologe Martin Montag, der sich dem Kampf gegen den Krebs verschrieben hat, rettet einen Obdachlosen, der ihm alsbald zum Freund und Seelenverwandten wird. Doch Geheimnisse aus der Vergangenheit werfen Schatten auf die Beziehung und das Selbstbild der beiden Männer. Mit einem Spritzer Humor und Ironie gewürzte, gut lesbare Romankunst.

Junge, Ricarda: Die letzten warmen Tage. – S. Fischer, 2014. Euro 21,99

Ein Buch ohne Ärzte, dafür mit einer Pfarrerstochter die Schriftstellerin werden möchte. Sie ist eine in jeder Hinsicht leicht verführbare Person. Erstaunlich an diesem Roman, dass er nicht im sonst derzeit gern genommenen linksliberalen Großstadt-Milieu spielt, sondern dem Leser sogar das Abdriften einiger Figuren in rechtsradikale Bezirke zumutet. Rund um den Werdegang der jungen Frau erzählt uns die Autorin von der weitverzweigten Geschichte ihrer Familie in den Jahren vor und nach der deutschen Wiedervereinigung. Es ist ein sehr ernsthaftes Buch, das manchen Denkanstoß ermöglicht. Mit fortschreitender Lektüre wird es zudem immer spannender und fesselnder.

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Haratischwili, Nino: Das achte Leben (für Brilka). – Frankfurter Verlagsanstalt, 2014. 1280 Seiten (!), Euro 34

Wahrscheinlich die interessanteste Autorin in meiner bisherigen Auswahl. Ich muss zugeben, es hat eine Weile gedauert bis ich ihren Familiennamen fehlerfrei schreiben und aussprechen konnte. Nino Haratischwili wurde 1983 in Tbilissi (Georgien) geboren. Sie arbeitete zunächst als Theaterautorin und -regisseurin in Georgien, später in Deutschland. Seit etlichen Jahren schreibt sie bereits in deutscher Sprache. 2009 gewann sie gemeinsam mit Philipp Löhle den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie lebt als freie Regisseurin und Autorin in Hamburg.

“Das achte Leben” ist schon ihr dritter Roman. Diesmal holt sie weit aus und führt ihre Leser durch die Geschichte einer georgischen Familie über sechs Generationen. Opulent ausgebreitet, reicht das Spektrum der Ereignisse von der sanften Liebesgeschichte bis zu den bitteren Katastrophen des 20. Jahrhunderts, die ja an fast keiner Familie des Kontinents vorüber gingen. Eine Fülle an Stimmungen und Charakteren breitet die Autorin effektvoll aus. Die über 1200 Seiten mögen manchen zunächst vielleicht abschrecken; wer sich jedoch mit etwas Geduld auf diese zeitintensive Lektüre einlässt, wird mit einem besonderen Leseerlebnis belohnt. Ganz großes Kino. Extra breites Format. Hat das Zeug zum Klassiker.

Ein Tipp: Zunächst das sogenannte Einleseheft besorgen, das es nur als E-Book gibt. Es ist gratis, kann auf alle Endgeräte geladen werden und macht es möglich zu prüfen, ob man dieser Lese-Herausforderung gewachsen ist und sein möchte.

Kurkow, Andrej: Jimi Hendrix live in Lemberg. – Diogenes, 2014. Euro 22,90

Wem die aktuellen Ereignisse im äußersten Osten Europas Anlass sind zur Abwechslung einmal zu einem ukrainischen Autor zu greifen, dem sei Andrej Kurkow empfohlen. “Pinguine frieren nicht” und “Picknick auf dem Eis” sind zwei seiner übersetzten Titel, die in Deutschland recht erfolgreich waren. Im seinem neuesten Buch lässt Kurkow erneut seiner Fabulierlust freien Lauf. Nein, Hendrix war nie in der heutigen Ukraine. Aber jede Menge Fans hatte und hat er dort natürlich schon. Zu Zeiten des kalten Krieges war ja westliche Popmusik im Ostblock sehr begehrt. Obwohl ihre Verbreitung mehr oder weniger illegal, war sie in der jungen Generation allgegenwärtig. Diese Geschichte aus der bunten Vielvölkerstadt Lemberg erzählt von der Macht der Musik und – natürlich – der Liebe. Verpackt in “ein Feuerwerk von unglaublichen und skurrilen Einfällen.” (Diogenes Verlag)

Übrigens: Für politisch Interessierte erschien im Frühjahr von Andrej Kurkow ein Buch ganz anderen Charakters: Ukrainisches Tagebuch. Aufzeichnungen aus dem Herzen des Protests. – Haymon, 2014. Euro 17,90

Ich habe es nur entdeckt, bisher weder gelesen noch reingelesen, kann also seinen Informationswert nicht beurteilen. Es ist ja hinlänglich bekannt, wie schwierig und problematisch Einschätzungen und Urteile zur Situation in der Ukraine sind.

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Aus Österreich

Bauer, Theodora: Das Fell der Tante Meri. – Picus, 2014. Euro 19,90

Dieses Buch habe ich von meiner Wien-Reise Anfang Oktober mitgebracht. Die „Tante Meri“ ist der erste Roman einer gerade einmal 24-jährigen Autorin und Noch-Studentin aus dem Burgenland. Und man merkt es der Sprache noch ein bisschen an. Nicht alles wirkt schon ausgereift. Was aber nicht weiter schlimm ist, wir werden auf andere Weise entschädigt. Rund um überraschende Wendungen im Leben des Ferdl Meininger – Alleinerbe seiner Tante Meri – baut Bauer eine erstaunliche Spannung auf. „In drei Erzählsträngen, die zwischen den letzten Kriegsjahren und den achtziger Jahren angesiedelt sind, entwickelt Theodora Bauer ihr eindrucksvolles Debüt. Sie versteht es, Leben in Geschichte und Geschichte in Persönliches zu bringen…“, schreibt dazu der Verlag. Und wir hoffen, dass von dieser Nachwuchshoffnung aus dem Nachbarland in Zukunft weiterer guter Stoff auf den Büchertischen zu finden sein wird – vielleicht dann sogar auf jenen deutscher Buchhandlungen. Für kleinere Verlage und Bücher deren Verfasser noch keinen global geläufigen Namen haben wird es immer schwieriger zwischen leichtgängiger Massenware und allerhand Merchandising-Sondermüll angemessen vertreten zu sein.

Hartlieb, Petra: Meine wundervolle Buchhandlung. – Dumont, 2014. Euro 18

Die Währinger Straße in Wien: Hier komponierte Wolfgang Amadeus Mozart “Cosi fan tutte”, hier wohnten einst Anton Bruckner und Heimito von Doderer, zur “Strudelhofstiege”, die seinem bekanntesten Roman den Titel gab, kommt man durch eine kurze Nebenstraße. Im Haus Nr. 19 der Berggasse, die ebenfalls von der Währinger Straße abzweigt, lebte Sigmund Freud mit seiner Familie 47 Jahre lang von 1891 bis zur Emigration nach London 1938. Er spielt in Robert Seethalers großartigen Roman “Der Trafikant”, der die Währinger Straße zur Kulisse hat, eine wichtige Rolle. Diesen Roman und viele andere gute Bücher bekommt man in der Währinger Straße 122. Dort befindet sich seit zehn Jahren die Buchhandlung Hartlieb. Eine kleine, feine Vorstadt-Buchhandlung, wie es sie in anderen Städten nur noch selten gibt.

Sie wird betrieben von der emsigen, sehr engagierten Petra Hartlieb, die neben dieser zeitfressenden Tätigkeit auch noch Krimis schreibt. Zusammen mit Claus-Ulrich Bielefeld die Reihe “Ein Fall für Berlin und Wien”, die bei Diogenes erscheint. Besser gelungen als diese etwas bemühten, eher durchschnittlichen Geschichten, ist Hartliebs “Meine wundervolle Buchhandlung”, das in Österreich sogar an der Spitze der Bestseller-Liste stand. Petra Hartlieb erzählt darin, wie sie, sichere berufliche Existenz hinter sich lassend, eine gerade geschlossene Traditionsbuchhandlung übernommen und wie sich dadurch ihr Leben verändert hat. Die ganze Familie lebt heute über und in der Buchhandlung.

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Ein Schuss Humor

Schwarz, Stefan: Die Grossrussin. Roman. – Rowohlt Berlin, 2014. Euro 16,95

Stefan Schwarz hat bisher die kürzere Form gepflegt und ist einem engeren Leserkreis hauptsächlich durch seine Kolumnen in der Zeitschrift “Das Magazin” bekannt, einem bunten Medium, dem es gelang durch Weimarer Republik und DDR-Zeit in unserer Gegenwart anzukommen und sich einer nicht allzu großen, dafür umso treueren Anhängerschaft erfreut. Schwarz hat eine ausgesprochen gelungene Parodie auf die Klischees des Kriminalromans geschrieben. Temporeich, gefährlich und immer wieder zum Auflachen komisch. Und was mir am besten gefallen hat: Der Intellekt des unscheinbaren, körperlich unterlegenen Altphilologen siegt über die brutale, zu allem bereite Verbrecherbande. Eine Portion Glück und Zufall sind allerdings auch im Spiel. Dazu haarsträubende Liebesverwicklungen des Protagonisten. Krimineller Humor, wie es ihn in dieser Qualität sicher nur ganz selten gibt. Schmackhaftes Lesefutter selbst für nicht ganz so roman-affine Zeitgenossen.

Fuchs, Kirsten: Kaum macht man mal was falsch ist das auch wieder nicht richtig. – Voland und Quist, 2014. Euro 14,90

Aus einem meiner Lieblingsverlage. Der Verlag Volland und Quist war es, der die Stirn hatte in einem Furore machenden Urheber-Prozess um den Titel “Die schönsten Wanderwege der Wanderhure” von Julius Fischer, in einen Rechtsstreit mit einem Branchenriesen zu treten. Dank erfolgreicher Crowd Funding Kampagne wurde dieser in zweiter Instanz gewonnen.

Kirsten Fuchs war und ist Mitglied verschiedener Lesebühnen und schreibt für die taz und “Das Magazin”. Ihre Kolumnen wurden bereits mehrmals als Sammelbände veröffentlicht. Jetzt ist ein neuer erschienen, der wieder einige Glanzlichter heiterer Ironie, satirisch belichteter Alltagsphänomene und gegen den Strich gebürsteter Klischees zu bieten hat. Der Verlag meint: “Mit Kirsten Fuchs sieht man mehr: mehr Schönheit im Hässlichen, mehr Komik im Tragischen – und umgekehrt.” Wer schon immer wissen wollte, wie man Kassiererinnen glücklich macht, welche Vorteile ein Pfropfen im Ohr hat oder mehr über zauberhafte Nähmamas wissen möchte, greift zu diesem unbeschwerten Lesevergnügen. Geschichten, die sich auch gut zum gegenseitigen Vorlesen eignen.

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Neue Krimis

Der Begriff “Krimi” oder “Kriminalroman” ist auf neueren Buch-Covern immer seltener zu finden. Dafür taucht jetzt sehr oft das reißerische “Thriller” auf. Oft nur ein Etikettenschwindel. Ob man sich damit wirklich den erhofften verkaufsfördernden Gefallen tut? Hier drei Bücher denen das noch erspart blieb, die aber jeweils – jedes auf seine spezielle Weise – etwas mehr sind als ganz gewöhnliche Krimis.

Olczak, Martin: Die Akademie-Morde. – btb, 2014. Euro 12,99

Eigentlich wollte ich keine neuen skandinavischen Krimi-Autoren mehr lesen. Jetzt habe ich es doch wieder getan. Weil mich das Milieu in dem Olczaks Geschichte spielt gereizt hat. Eine Mordserie rafft ausgerechnet fast alle Mitglieder der Schwedischen Akademie, die jährlich den Nobelpreis für Literatur vergibt, dahin. Und ich wurde nicht enttäuscht. Eine spannende mit viel Insider-Wissen bereicherte Story. Interessantes multikulturelles Personal und der auch aus anderen Büchern bereits bestens bekannte Stockholmer Lokal-Kolorit. Eine wichtige Rolle spielt übrigens Schwedens Nationaldichter August Strindberg. Fraglich ist nun nur noch, ob nächstes Jahr wieder ein Nobelpreis für Literatur vergeben werden kann. Denn wer will nach der Lektüre dieses Krimis weiterhin Mitglied der Jury sein?

Haas, Wolf: Brennerova. – Hoffmann und Campe, 2014. Euro 20.

Rotlichtmilieu, Unterwelt, Russland, Mädchenhandel. Und mitten drin: Simon Brenner. Der Gelegenheits- und Verlegenheits-Detektiv ist zurück. Mit ihm der unverwechselbare Brenner-Ton des Wolf Haas. Und der geneigte Leser wundert sich gerne ein weiteres Mal, dass der Brenner nach all dem was ihm in den bisherigen Büchern widerfuhr immer noch handlungsfähig ist. Eine seiner ihm angedichteten Eigenschaft ist es bekanntlich, in Dinge verwickelt zu werden mit denen er nichts zu tun haben will und dabei auf Personen zu treffen, die er nicht wirklich kennen lernen will. Außer die Frauen vielleicht. “Meine Krimis sind eigentlich Liebesromane,” hat Haas in einem Interview behauptet. Und das leuchtet ein. Denn sein Detektiv wider Willen ist nie wirklich den Verbrechern auf der Spur, als vielmehr auf ewiger Suche nach – naja “Liebe” quasi Hilfsausdruck für – vielleicht – Sinn des Daseins und dem kleinen, ganz persönlichen Glück.

Seghers, Jan: Die Sterntaler-Verschwörung. – Kindler, 2014. Euro 19,95 (Erscheint am 28. November)

Das neue Buch von Jan Seghers kommt in den nächsten Tagen in die Handlungen. Es ist sicher wieder mehr als ein simpler Krimi. Haben wir Seghers mit seinen bisher erschienenen Romanen rund um den Frankfurter Kommissar Marthaler doch als sehr geschichtsbewußten, am Hintergründigen interessierten Verfasser kennengelernt. Liebhaber von Krimis mit Mehrwert können sich also vorfreuen. Ich schließe mich an.

One Response to AusLese 2014

  1. Sabine sagt:

    Vielen, vielen Dank für diesen tollen „Leserservice“. Da sind Unmengen an guten Empfehlungen drin, die sich wunderbar schon gleich als Weihnachtsgeschenke anbieten. Ich werde mich wahrscheinlich an das Lese-Abenteuer mit der unaussprechlichen Autorin wagen.

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