4. April 2009

Poetry Slam in Ulm

An diesem Samstag fand in der Podium.bar des Theater Ulm (das manche noch als Ulmer Theater kennen), einer von mehreren in den nächsten Monaten geplanten Slams statt. Es war die erste größere und annehmbare Slamveranstaltung seit dem Donaufest 2008. Damals traf man sich im Freien hinter der Stadtbibliothek an einem stimmungsvollen Sommerabend.

Eine kurze einführende Erklärung: Der Begriff Slam leitet sich am ehesten vom englischen Verb slam = werfen – und einiger verwandter Bedeutungen – ab. Die Teilnehmer werfen ihre Beiträge ins Publikum, bzw. in den Wettbewerb. Der Poetry Slam ist so etwas wie der illegitime Nachfolger der klassischen Sängerwettstreite. Es dürfen nur selbst geschriebene Texte vorgetragen werden, und dies im Rahmen eines Zeitlimits von meistens 5 oder 6 Minuten. Bei Zeitüberschreitung droht der Entzug des Mikrophons. Erlaubt ist dagegen alles was Stimme und Körper hergeben, das heißt, dass neben dem Text die Performance und die Artikulation eine wesentliche Rolle spielen. Die Jury ist das Publikum, dessen Enthusiasmus in Form von Beifallsstärke und Jubel über Erfolg und Misserfolg der Protagonisten entscheidet.

Die Podium.bar war an diesem Abend, wohl zur Überraschung aller, brechend voll, die Stimmung hervorragend, die Moderation durch die erfahrenen Slam-Moderatoren (die trotzdem unbedingt mit ihrer angeblichen Aufregung kokettieren mussten) Ko Bylanzky und Rayl Patzak, gehörte mit zum Besten des Abends. Auch deshalb weil das Niveau des Wettbewerbs in der Spitze zwar gut, aber nicht unbedingt überdurchschnittlich war.

In die Endrunde geklatscht wurde das Trio Alexander Willrich, Clara Nielsen und Daniel Wagner, aus der die beiden letzteren schließlich als Doppelsieger hervorgingen.

Die 22-jährige Clara Nielsen stammt aus Schleswig-Holstein und lebt derzeit in Bamberg. Sie ist erst seit etwa 2 Jahren aktiv, hat in diesem Zeitraum allerdings schon eine beachtliche Zahl an Siegen eingesammelt, u. a. in Kiel, Nürnberg und Zürich. Sie tritt mit sehr poetischen Texten und inhaltlichem Tiefgang an und es ehrt das Ulmer Publikum dass es die Qualität der Poetin trotz der stilleren und nachdenklicheren Tonlage sofort erkannte und honorierte. Sie war an diesem Abend mit Abstand die beste Dichterin.

Mit bewegterer Performance, lauterem Vortrag und krachenden Pointen arbeitet und punktet dagegen der andere Sieger. Daniel Wagner wurde 1984 in Lörrach geboren, lebt derzeit in Heidelberg und ist noch recht jung in der Slam-Szene, gehört aber bereits jetzt zu den echten Abräumern. Er schilderte humorvoll drastisch die vergeblichen Kämpfe des Alltags und riss mit seinem unmittelbaren Humor das Publikum immer wieder zu spontanen Reaktionen hin. Seine Texte sind aber noch nicht so ausgefeilt, die Spannungsbögen noch nicht so optimal gestaltet, wie bei Autoren mit mehr Erfahrung.

Die glücklichen Gewinner zeigten sehr deutlich, welch breite Spanne an Inhalten und Tonarten auf der Slam-Bühne dargeboten werden können. Die beiden Sieger gewannen verdient, allerdings knapp vor Alexander Willrich, weshalb man sich auch sofort brüder-, schwester- und gemeinschaftlich über die Siegerflasche hermachte.

Fazit des Abends: Endlich Poetry Slam mit Fortsetzungs-Perspektive und Niveau in Ulm. Die Podium.bar ist ein idealer Ort dafür. Der erste Abend war nicht übel, eine Steigerung ist jederzeit möglich. Wie die Allerbesten ticken und performen erfuhr man, wie eingangs erwähnt, letzten Sommer im Forum der Bibliotheks-Pyramide. Damals räumten Marc Uwe Kling und Wehwalt Koslovsky einzeln und als Duo kräftig ab. Die Känguru-Chroniken von Kling sind in diesem Monat als Taschenbuch bei Ullstein erschienen, Hör- und Seh-Beispiele von ihm gibt es im Netz reichlich (z. B. Youtube).

Literaturgeographie

Auf dem Mond und anderswo

In Arno Schmidts Roman „KAFF auch Mare Crisium“ dominieren zwei Schauplätze. Ein abgelegenes Dorf in norddeutscher Heidelandschaft = KAFF und je eine russische und eine amerikanische Siedlung, die nach einem Atomkrieg auf der Erde, im „Meer der Gefahren“ auf dem Mond = Mare Crisium, entstanden sind. Während es sicher noch etwas dauern wird, bis die ersten literarisch vorbelasteten Touristen auf der Mondoberfläche auftauchen werden, hat sich das Dorf, das nicht nur in diesem Werk Schmidts Vorbild war für flach- und niederdeutsche Kulisse, zu einer Kult- und Pilgerstätte der Schmidt-Jünger entwickelt. Das Original heißt Bargfeld, liegt nahe Celle und beherbergt heute die Arno-Schmidt-Stiftung, eine Gedächtnisstätte, ein Archiv und das ehemalige Wohnhaus des Dichters.

Auf den Spuren von Hermann Hesse in Gaienhofen am Bodensee. Eine Wanderung in der Landschaft von Oskar Maria Graf. Eine Exkursion durch Berlin zum Grab von „Nathan dem Weisen“. Literarische Reisen und Exkursionen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Orte und Regionen in denen Schriftsteller und Dichterinnen zu Hause waren oder die sich in deren Werk wiederfinden lassen, werden zum Ziel von Spaziergängen, Reisen und Ausflügen. „Per Pedal zur Poesie. Literarische Radwege“, ist ein Angebot, das schon etwas kurios klingt, nichts desto weniger ernst gemeint ist. Es wird präsentiert auf der schön gemachten, viele Informationen und Anregungen vermittelnden Web-Site „Literaturland Baden-Württemberg:

http://www.literaturland-bw.de/index.php

In literarischen Werken finden wir allerhand seltsame und bemerkenswerte Lokalitäten. Sie haben mehr oder weniger reale Vorbilder in der Geographie oder sind in reinen Phantasielandschaften angesiedelt. Tolkiens Mittelerde wurde gründlich kartiert, Robinson Crusoes Insel wird von Defoe so plastisch beschrieben, dass man das Eiland jederzeit aufzeichnen kann ohne allerdings genaue Koordinaten angeben zu können. Literarische Landschaften sind vielfältig; ihre Gestaltung und Ausformung liegt ganz im Ermessen des Autors; Grenzen setzt ausschließlich dessen Plan und Phantasie.

„Schreibende fühlen sich zu Orten und Landschaften hingezogen oder sind in ihnen von Kindheit an verwurzelt und machen sie zu Schauplätzen und Handlungsräumen ihrer Geschichten, während Lesende in der Folge Autoren mit bestimmten Regionen, Landstrichen und Metropolen in unauflöslicher Verbindung sehen.“ So umreißt die Schweizer Literaturwissenschaftlerin Barbara Piatti – eine Tochter des jahrzehntelangen dtv-Illustrators Celestino Piatti – das Themenfeld. In ihrer 2008 im Wallstein Verlag erschienenen Dissertation unternimmt sie dabei so etwas wie eine Grundlegung der Disziplin „Literaturgeographie“.

Piatti, Barbara: Die Geographie der Literatur. Schauplätze, Handlungsräume, Raumphantasien. Wallstein, 2008.

Sie zeigt schwerpunktmäßig am Beispiel der Schweiz und an Schillers „Wilhelm Tell“, wie Geographie in literarischen Werken dargestellt wird und was wir von der poetisch gestalteten Geographie in der Wirklichkeit wiederfinden können. Einige Beispiele für die Begriffe, die in diesem Zusammenhang verwendet werden und die helfen sollen zu nachvollziehbaren, gleichsam genormten Definitionen in diesem Fachgebiet zu gelangen: Literarischer Raum, fiktionalisierte Landschaft, literarische Topographie, imaginäre Orte, Erzählräume, Handlungsräume, Schauplätze, Stadttext, Textstadt. Ein Glossar oder ein Wiki für diesen speziellen Wortschatz zu schaffen, wäre sicher ein lohnendes Projekt. Piattis Arbeit ist Teil, bzw. partizipiert an dem Projekt „literarischer Atlas Europas“. Daran sind die Universitäten Göttingen, Prag und Zürich beteiligt. Wer sich dafür interessiert kann sich hier informieren:

http://www.literaturatlas.eu/index.html

Bereits vor einigen Jahren wurde in einer anderen Publikation diese Atlas-Idee ebenfalls aufgegriffen und sehr interessant und detailgenau umgesetzt. Auf hundert ausführlich erläuterten Plänen wird Geographie als Literatur vorgeführt und den Wegen ihrer Figuren nachgespürt. Karten und Kommentare untersuchen in welchen Weltgegenden Schriftsteller ihre Handlung ansiedelten oder welche Vorstellungen etwa Dostojewski in seinen Werken von Westeuropa offenbart. Den Schwerpunkt bilden hier Romane des 19. Jahrhunderts:

Moretti, Franco: Atlas des europäischen Romans. Wo die Literatur spielte. DuMont, 1999

„Von der Erde zum Mond, Direktflug in 97 Stunden 20 Minuten“ schrieb Jules Vernes in seinem Roman aus dem Jahr 1865. Und noch immer ist – außer einigen Amerikaner, denen gelegentlich die großen Schritte gelingen – noch niemand von uns Normalsterblichen dort angekommen. Es wird auch noch dauern. So lange schauen wir uns auf dem Planeten um, auf dem wir fürs erste ausharren müssen. Zahlreiche sehens- und studierenswerte Flecken mit literarischen Bezügen finden wir auch hier.

Literaturgeographie im weitesten Sinne ist auch eines der Themenfelder dieses Blogs; allerdings ist die Darstellungsform hier keine wissenschaftliche, sondern eine eher populäre Form. Vielleicht kann ich Anregungen geben für eigene Exkursionen und Ausflüge, die ja nicht immer in realer Landschaft stattfinden müssen. Manchmal ist es am spannendsten in der eigenen Vorstellung und bei der Lektüre von Lieblingsautoren und –büchern zu reisen. „Die wahren Abenteuer sind im Kopf – und sind sie nicht in deinem Kopf, dann sind sie nirgendwo.“ So hat es Andre Heller formuliert. Brechen wir also auf.

Die Beiträge zu diesem Themenkreis werden in der neuen Kategorie „StadtLandFluss“ archiviert.

Zitat (8)

„Mag sein, dass die Einsamkeit den Menschen zerstört, so wie sie Pascal, Hölderlin und Nietzsche zerstört hat. Aber dieses Scheitern, dieser Bruch sind eines denkenden Menschen noch immer würdiger als die Anbiederung an eine Welt, die ihn erst mit ihren Verführungen ansteckt, um ihn dann in den Graben zu werfen.“

Sandor Marai (Österr.-Ungarischer Schriftsteller, 1900 – 1989)

Literaturliste

Hier sind noch einmal die Titel zusammenfassend aufgeführt, die in meiner Berichterstattung über die Leipziger Buchmesse 2009 vorkamen oder die mir in Leipzig auffielen:

Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse / Belletristik

Genazino, Wilhelm: Das Glück in glücksfernen Zeiten. Hanser, 2008. 17,90

Jirgl, Reinhard: Die Stille, Hanser, 2009. 24,90

Kehlmann, Daniel: Ruhm. Rowohlt, 2009. 18,90

Lewitscharoff, Sybille: Apostoloff. Suhrkamp, 2009. 19,80

(Die Siegerin! Was zumindest mich überrascht hat.)

Maier, Andreas: Sanssouci. Suhrkamp, 2009. 19,80

(Mein ursprünglicher Favorit und Liebling. Auch „Der Meyer“ war dafür.)

Schoch, Julia: Mit der Geschwindigkeit des Sommers. Piper, 2009. 14,95

Bücher und Autoren, die mir auf der Leipziger Buchmesse „begegnet“ sind.

Ott, Karl-Heinz: Tumult und Grazie. Über Georg Friedrich Händel. Hoffmann und Campe, 2008. 22,00

Ott, Karl-Heinz: Ob wir wollen oder nicht. Roman. Hoffmann und Campe, 2008. 17,95

Zeh, Juli: Corpus Delicti. Schöffling, 2009. 19,90

Goethe, Johann Wolfgang: Faust. Der Tragödie erster Teil. Insel, versch. Ausgaben

Ebmeyer, Michael: Der Neuling. Kein & Aber, 2009. 19,90

(Ebenso wie der nächste Autor, Mitglied der Berliner Musik-Formation „Fön“.)

Ramstedt, Tilman: Der Kaiser von China, Dumont, 2008. 19,90

(Bachmann-Preisträger 2008)

Schäfer, Bärbel; Schuck, Monika: Das Glücksgeheimnis: Paare erzählen vom Gelingen ihrer Liebe. Kiepenheuer, 2009. 19,95

(Während ich auf eine Veranstaltung mit Juli Zeh wartete. Aber gar nicht einmal so schlecht; schließlich sind wir ja fast alle irgendwie Teil eines Paares.)

Palfrey, John; Gasser, Urs: Generation Internet. Digital Natives: Wie sie leben – Was sie denken – Wie sie arbeiten. Hanser, 2008. 19,90

Führer, Christian: Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die aus der Kirche kam. Ullstein, 2009. 19,90

Loest, Erich: Löwenstadt. – Steidl, 2009. 20,00

Neubert, Erhart: Unsere Revolution. Die Geschichte der Jahre 1989/90. Piper, 2008. 24,90

Günter Grass: Unterwegs von Deutschland nach Deutschland. Tagebuch 1990. Steidl, 2009. 20,00

Noch nicht so bekannt, aber hoch gehandelt.

Roßbacher, Verena: Verlangen nach Drachen. Kiepenheuer & Witsch, 2009. 19,95

(Jungautorin aus dem Leipziger DLI-Stall, zu ihren Mentorinnen gehört Juli Zeh.)

Wells, Benedict: Becks letzter Sommer. Diogenes, 2008. 19,90

Special: E-Mail-Roman

Glattauer, Daniel: Gut gegen Nordwind. Goldmann, 2008. 7,95. Die Originalausgabe ist 2006 bei Deuticke erschienen.

Glattauer, Daniel: Alle sieben Wellen. Deuticke, 2009. 17,90

(Die Fortsetzung!)

Nach Winnenden

Liebe Leserinnen und Leser dieser losen Seiten!

Nachdem mich die Nachrichten aus meiner schwäbischen Heimat über die Ereignisse in Winnenden und Wendlingen am heutigen Morgen erreicht hatten, konnte dieser Tag nicht mehr verlaufen, wie er ursprünglich geplant war. Es dauerte allerdings Stunden – bis dahin ging ich frohen Mutes meinem Tageslauf nach – bis das wirkliche Ausmaß des Geschehenen und seine Konsequenzen mein Bewußtsein erreichten.

Danach machte sich lähmende Trauer und ein nachhaltiges Gefühl von Sinnlosigkeit breit. 2002 war Erfurt. Wir hofften (welch ein Wort in diesem Zusammenhang) inständig, dass dies ein Einzelfall bliebe, ja wir bestanden regelrecht darauf, dass sich so etwas in Deutschland nicht wiederholen könne. Es kam Emsdetten und wurde verdrängt indem man sich einredete, es sei ja nicht viel passiert. Seit heute sind keine Ausflüchte mehr möglich.

Neben einem vagen Grauen vor der Zukunft und dem augenblicklichen Entsetzen, bleibt ein unterschwelliges Gefühl von kollektiver und individueller Schuld.

Die Lebenserfahrung sagt uns, dass schließlich Alles wieder (normal) weitergeht. Wie und in welcher Form ich hier meine Berichterstattung und Stimmungsbilder über Leipzig und seine Buchmesse fortsetzen werde, kann ich jetzt nicht sagen.

Leipzig

Die Thomaner

Nun ist es aber mit der Musik wie mit der Literatur. Man fragt sich gelegentlich – oder besser: wird gefragt – hat das eigentlich einen Sinn? Wozu ist es gut? Können also Literatur oder Musik irgendetwas bewirken? Manchmal wohl schon: Sie erreichen Menschen, die dies zulassen und stoßen etwas in ihnen an; so finden diese Menschen mitunter Kraft und Zuversicht etwas zu bewegen. Nicht immer handelt es sich dabei um den großen Felsen – den überlassen wir Sisyphos -, meist nur um kleine Kiesel; aber auch das wäre ja schon viel mehr als Nichts.

Nach Stationen unter anderem in Arnstadt, Mühlhausen und Weimar lebte und arbeitete Johann Sebastian Bach ab 1723 bis zu seinem Tode in Leipzig. Er ist der bekannteste Thomaskantor; sein Name ist auf der ganzen Welt mit dieser Kirche und der Stadt Leipzig verbunden. Bach starb am 28. Juli 1750; seine Grabstätte befindet sich heute in der Thomaskirche.

Wenn sich der Thomanerchor nicht auf einer seiner vielen Tourneen im In- und Ausland befindet und die Schüler keine Ferien haben, gestaltet er regelmäßig an Freitagen um 18 Uhr einen Vesper-Gottesdienst, samstags um 15 Uhr eine Motette und am Sonntagmorgen, 9.30 h, den Hauptgottesdienst der Gemeinde.

Dabei handelt es sich um kirchlich-religiöse Veranstaltungen, aber vor allem am Freitag und Samstag erfahren diese einen regen Zulauf durch Touristen aus allen Erdteilen. Es sind hervorragende Gelegenheiten den berühmten Chor bei der Erfüllung seiner ureigensten Aufgaben hören und wenn man Glück hat, ihm auch zuschauen zu können. Das umfangreiche Ensemble, das nur aus Jungs und jungen Männern besteht, bietet auf der Chor-Empore einen prächtigen Anblick. Dazu muss man sich rechtzeitig einen Platz im Kirchenschiff sichern, da die Sicht durch zahlreiche tragende Säulen von vielen Plätzen aus eingeschränkt ist; den wunderbaren Klang von Orgel und Chor hört man aber überall gleich gut. Wer den Weg findet, von den Rummelplätzen der Messen und der Stadt in diese besinnliche Oase, wird es nicht bereuen. Er wird das Gotteshaus bewegt verlassen, auch wenn er sich nicht zu den Gläubigen zählt.