Der Fernsehtip

Talk im Foyer

Thema heute: Sind Bibliotheken ausreichend geöffnet oder sind geöffnete Bibliotheken ausreichend?

Unter der Leitung von Enna Soll diskutierten im Foyer der Bibliothekszentrale des Arnstädter Johann-Sebastian-Bach-Seminars:

Arthur Thomas Wille, Informationswissenschaftler und Publizist aus Weimar (These: „Bibliotheken können gar nicht offen genug sein.“).

Alter W. Undorfer, aus Zehlenberg-Quittenhain bei Berlin, emeritierter Professor der Desinformations-Wissenschaften (These: „Wenn schon nicht offen, dann wenigstens nicht zu.“).

B. E. Mich, bibliographischer Globalist, Rezensent und Reisender, zu Hause hinter allen Reference Desks dieser Welt (These: „Databases and Reference Works for all!“).

R. Eferenz Werk, Fachjournalist und Dozent aus Freising (These: „Offen oder zu, Hauptsache drin.“).

Die ursprünglich ebenfalls eingeladene Lisaweta Quote, derzeit auf dem Weg von Ostsibirien nach Mitteldeutschland, kann wegen einer mehrtägigen Verspätung der transsibirischen Eisenbahn, leider nicht wie geplant an der Sendung teilnehmen. (Aber ihre These ist bekannt: „Flächendeckende Versorgung auch in entlegenen Erdteilen.“)

Anschließend im ARD-Nachprogramm:

„Der Bibliothekarinnen-Report“. Farbfilm, D 1972. (Dieser Film ist für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet.)