Schlechte Nachrichten (2)

Eilmeldung!

Deutsche Niederlassung des Library Software House GarNyx meldet Insolvenz an.

Hunderte von Arbeitsplätzen in Bochum gefährdet. Fortsetzung des Geschäftsbetriebs fraglich.

Amerikanische Mutter ebenfalls in großen finanziellen Schwierigkeiten. US-Regierung lehnt Finanzspritzen ab.

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Frostige Zeiten – positive Signale sind in Raisting derzeit Mangelware

University of Applied Information Sciences and Public Librarianship (UAISPL)

In Raisting bei Polling bei Weilheim bei München nimmt mit dem kommenden Wintersemester eine neue private Hochschule den Lehr- und Forschungsbetrieb auf. Dies teilten das Amt für kommunale Grundsatzfragen der Gemeinde Raisting, das bayerische Ministerium für Kommunikation, Information und staatsbürgerliche Überwachung, sowie der ägyptische Secretary for Egypt Interests in Germany auf einer Pressekonferenz im Weißbräu-Stüberl von Gastwirt Alfons Hirlhuber vor einer beachtlichen Anzahl anwesender Journalisten mit. Grundstück und Gebäude stellt die Marktgemeinde (künftig: Universitäts- und Marktgemeinde) Raisting für zunächst 77 Jahre unentgeltlich zur Verfügung. Es handelt sich dabei um Liegenschaften des ehemaligen Kartäuser-Klosters Sankt Laurentius, genauer um die etwas abseits liegenden Pferdeställe und Gesindegebäude. Die Gebäude stehen seit fast zwanzig Jahren leer; damals hatten die Brüder festgestellt, dass sie sich schon länger nichts mehr zu sagen hatten und ihre Kommunität aufgelöst.

Von den privaten Sponsoren – auf die eine solche Einrichtung in prominenter Weise angewiesen ist – wäre an erster Stelle das weltbekannte Library Software House „GarNyx“ zu nennen; aber auch kleinere Brauereien der Umgebung beteiligen sich an dem Pool.

Das Gründungskommittee dieser Privat-Universität, unter Vorsitz des trotz Emeritierung noch sehr aktiven Alter W. Undorfer aus Zehlenberg-Quittenhain bei Berlin, tagte die letzten zwei Jahre regelmäßig im kleinen Sitzungssaal des oberbayerischen Generalvikariats im Münchener Stadtteil Alt-Lehel um diese Gründung gründlich vorzubereiten und stringente Strukturen zu schaffen die ein universelles, globalen Anforderungen mehr als genügendes, Lernen, Lehren und Forschen allen Lernenden, Lehrenden und Forschenden, sowie interessierten Laienden, also auch einer breiten Öffentlichkeit, zu ermöglichen. Geplant ist nichts weniger als eine konsistente Institution mit permanenter Zukunftsperspektive.

Gründungsrektor wird R. Eferenz Werk, der derzeit hauptsächlich als Publizist und Dozent an der Freisinger Forschungstätte „Serenus Zeitblom“ tätig ist. Die erste Berufung erhielt Lisaweta Quote, die sich gegenwärtig im Rahmen eines Forschungsstipendiums in Mittel-Lappland aufhält, um dort Vorschläge zur Verbesserung der bibliothekarischen Infrastruktur in samischen Siedlungsgebieten zu erarbeiten. Sie besetzt den Lehrstuhl für die Geistesgeschichte der Information. Quote hat sich nachweislich einen Namen auf diesem Gebiet gemacht und ausgehend von Goethes „Informationen-Lehre“ bis hin zu Undorfers „Information Growth and Expanding“, alle wichtigen Stationen ihres Wissensgebietes abgeschritten.

Ebenfalls schon verpflichtet ist eine Gastdozentin. Die noch junge finnische Dirigentin und Komponistin Lilli Lahti. Sie hält eine Ringvorlesung zum Thema „Welchen Informationsgehalt bieten die Opern Richard Wagners (mit Klangbeispielen).“