Über die Freuden literaturhistorischen Forschens

Am Beispiel von Hermann Hesses Beziehung zur schwäbischen Donaustadt Ulm

Ein Gastbeitrag von Bernd Michael Köhler (*)

Die einzigartigen, i.d.R. männlichen Figuren, die Hermann Hesse (1877 – 1962) in seinen Prosawerken erschuf, vermitteln dem Leser, der Leserin in exemplarischen Entwicklungsgeschichten Wesentliches über die menschliche Existenz und das menschliche Miteinander: der unglückliche Schüler Hans Giebenrath in Unterm Rad, der von Ängsten und Schuldgefühlen geplagte Elfjährige in Kinderseele, der vagabundierende Außenseiter Knulp, der Maler Klingsor in seinem letzten Sommer, der junge Emil Sinclair auf der Suche nach sich selbst im Dialog mit Demian, der den Sinn des Lebens suchende Siddhartha, der Steppenwolf Harry Haller, das polare Menschenpaar Narziß und Goldmund, die geheimnisvollen Morgenlandfahrer, schließlich der Magister Ludi Josef Knecht im Glasperlenspiel. Über diese und weitere vom Dichter modellhaft kreierte Figuren und deren Agieren und Interagieren in der Welt erfährt man nicht nur viel über die Kunst des Geschichtenerzählens. Man bekommt darüber hinaus Einblick in die ewigen Kreisläufe von Gelingen und Scheitern, von Voranschreiten und Zurückweichen, sowie die zahllosen Abstufungen zwischen diesen Gegensätzen.

Illustrierte Liebhaberausgabe der Büchergilde Gutenberg. – Foto: Bernd Michael Köhler

Am Beispiel Hermann Hesses möchte ich zeigen, wie reizvoll es sein kann, sich intensiv mit bisher weniger oder gar unbeachteten Aspekten aus Leben und Werk einer bekannten Schriftstellerpersönlichkeit zu befassen. Es zeigt, wie sich die Einschätzung des Literaten aus Montagnola, der in der akademischen Welt längst nicht die Aufmerksamkeit findet wie z.B. ein Thomas Mann, dadurch verändern und weiterentwickeln kann. Nämlich dann, wenn Fragestellungen untersucht werden, die unter Zuhilfenahme der bekannten Primär- und Sekundärliteratur bisher nicht zu beantworten waren. Aus der rein rezipierenden Haltung entwickelt sich ein neugieriger, fragender Blick, dem schließlich die forschende Tätigkeit folgt. 

Vor dem Hintergrund jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit Hermann Hesse rückte bereits vor einiger Zeit Hesses Lesung im Ulm des Jahres 1925 in den Fokus (eine zweite Ulmer Lesung folgte 1929). Sie spielt in der autobiographischen Erzählung Die Nürnberger Reise (1927 erschienen) eine nicht unbedeutende Rolle. Bereits während meiner aktiven Zeit als Bibliothekar in der Ulmer Universitätsbibliothek hatte ich einiges Material zu dieser Lesung und den beteiligten Personen zusammengetragen. In intensiven Gesprächen und Diskussionen mit meinem Berufskollegen und Co-Autor Jan Haag, Betreiber des Literaturblogs con=libri, zeichnete sich schließlich ein Projekt ab, das in die Publikation eines Buches über Hermann Hesse und seine besondere Beziehung zu Ulm mündete.

Unser primäres Interesse galt zunächst der Identifizierung des in der Nürnberger Reise ohne Namensnennung erwähnten wichtigsten Ulmer Freundes von Hermann Hesse. So lernten wir Eugen Zeller (1871 – 1953) kennen, von dem bald ersichtlich wurde, dass es sich bei ihm um eine bedeutende Ulmer Persönlichkeit gehandelt hatte. Das kleine private Projekt weitete sich schließlich zu einer umfassenden Forschungsarbeit aus, bei der wir nicht zuletzt von unserem bibliothekarischen Know-how profitieren konnten. 

Die systematische Recherche nach einschlägigen Quellen zum Thema Hermann Hesse und Ulm brachte erstaunliche Ergebnisse hervor, die in der Gesamtbewertung schließlich Hesses besondere Bindung an das alte Ulm und seine Ulmer Freunde belegten.

Im langwierigen Prozess der Ermittlung und Beschaffung auch bisher in der Hesse-Forschung nicht bekannter Quellen hoben wir Aspekte einer weit zurückliegenden Zeit Schritt für Schritt in die Gegenwart. Eugen Zeller, anfangs nur ein Name mit knappsten biographischen Angaben, nahm mit jedem neu aufgefundenen Dokument immer mehr Gestalt an, weitere Freunde und Bekannte aus Hesses Ulmer Beziehungsgeflecht konnten identifiziert und ihr persönliches Verhältnis zum Dichter beschrieben werden. Sein Ulmer Gastgeber Eugen Link (1883 – 1973), die schwäbische Dichterin Maria Müller-Gögler, die Journalistin und Autorin Johanne von Gemmingen, Prof. Wilhelm Häcker in Blaubeuren nahe Ulm und einige andere mehr. 

Immer wieder gab es spannende Momente, wenn etwa beim Lesen eines neu entdeckten Zeitzeugenberichtes der Dichter und seine Freunde im Ulm der Vorkriegszeit vor dem inneren Auge Gestalt annahmen, wie bei Eugen Zellers Willkommensartikel in der Donauwacht anlässlich der Lesung am 3. November 1925 mit einem ausführlichen Rückblick auf den ersten gemeinsam in Ulm verbrachten Tag im April 1904.

2018 im Verlag Klemm+Oelschläger erschienen. – Foto: Bernd Michael Köhler

Nach Beendigung dieser literaturhistorischen Arbeit, nach Fertigstellung eines Werkes oder Werkteiles, nach intensiver Beschäftigung mit Vergangenem aus der Welt der Literatur, meldet sich gerne ein Bedürfnis nach dem Hier und Jetzt. Im Falle Hermann Hesses nach dessen Erscheinungsformen in der Gegenwart.

Im Februar 2020 kam die Verfilmung von Narziß und Goldmund durch den Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky in die Kinos. Der erste Lockdown der Corona-Pandemie bescherte dem Freundespaar Narziß und Goldmund nur eine kurze Laufzeit auf der Leinwand. Immerhin ist der zweistündige Film inzwischen als DVD und Blue-ray-Disc zu bekommen. 

Im Oktober 2020 ist der Band 6 der auf 10 Bände angelegten und von Volker Michels herausgegebenen großen Werkausgabe Die Briefe unter dem Titel „Große Zeiten hinterlassen große Schutthaufen“ erschienen. Über 500 Briefdokumente aus den Jahren 1940 – 1946, davon die meisten bisher unveröffentlicht, laden ein, den Dichter und sein Denken und Handeln vor allem während der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges und der Diktatur des NS-Regimes noch einmal neu kennenzulernen. Beginnend mit der Durchsicht und Überprüfung der Register des neuen Bandes. Was ist zu finden über Ulm, Neu-Ulm, Eugen Zeller, Eugen Link und Co.?

„Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden“, wie Hermann Hesse es in seinem wohl bekanntesten Gedicht zum Ausdruck bringt und wie es auch für die Freude am Suchen und Forschen gelten kann.        

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In der Folge für alle Interessierten eine Auflistung der verwendeten Schrifttumsarten und Recherchegattungen, sowie weiterer Hinweise.

  • Lokal- und Regionalliteratur 
  • Primär- und Sekundärliteratur zu Hesse (selbstständige und unselbstständige Literatur)
  • Archivalien
  • Bibliothekskataloge
  • Einsichtnahme von zum Thema passenden Systemstellen in Bibliotheken
  • Metakataloge  
  • Bibliotheksportale (KatalogPlus)
  • Landesbibliographien
  • Nationalbibliographien (i.d.R. die Kataloge der Nationalbibliotheken)
  • Fachbibliographien
  • Fachdatenbanken
  • Findbücher
  • Volltextdatenbanken urheberrechtsfreier Medienformen
    Beispiel: In den Digitalen Sammlungen der SLUB Dresden konnten erstmals Nachweise von bisher unbekannten Zeitungsartikeln rund um das Erscheinen von Hesses Erzählung Narziß und Goldmund im Jahre 1930 gefunden werden sowie weitere neue Quellen. Auch die Artikelkopie einer Rezension von Narziß und Goldmund ohne Quellenangabe konnte über die Dresdner Datenbank verifiziert sowie der in der Fachliteratur vermerkte Erscheinungsmonat Juli auf Anfang April korrigiert werden. 
  • Volltextdatenbanken Periodika
    Beispiel: Erstmaliger Nachweis von Lesungen in Prag 1905 und Wien 1912 über ANNO (AustriaN Newspapers Online)

3 Zeitungsartikel zu Hesses vermuteter Lesung am 12.11.1905 in Prag erstmals nachgewiesen. Hier: Prager Tagblatt vom 12.11.1905, S. 33.

  • Zentrale Nachweisportale (Zeitschriftendatenbank, Elektronische Zeitschriftenbibliothek, Datenbank-Infosystem)
  • Internetquellen
  • Suchmaschinen
    Beispiel: über Google erstmaliger Nachweis des Berichtes einer Zeitzeugin über eine Lesung Hermann Hesses während des zweiwöchigen Sommerkurses der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit im Schweizerischen Lugano am 21. August 1922. Der Dichter trug die zwei letzten Kapitel aus der zu diesem Zeitpunkt noch unveröffentlichten indischen Dichtung Siddhartha vor sowie den Prosatext Bäume aus dem bebilderten Skizzenbuch Wanderung.                
  • Auswertung bisher unbekannter Quellen
  • Literaturverzeichnisse von Büchern, Aufsätzen u.a. 
  • Fußnoten 
  • Verwendung von Suchtechniken (Boolesche Operatoren u.a.)
  • Verwendung von Expertensuche, Advanced Search u.ä. 
  • Faktencheck
  • Beobachtung von Rezensionen (Perlentaucher u.ä.)
  • Themenzentrierte Aufmerksamkeit für Massenmedien
  • Literaturermittlung in vor-digitaler Zeit

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Haag, Jan; Köhler, Bernd Michael: Seien Sie gegrüßt, liebe Freunde in Ulm. Hermann Hesse und die schwäbische Donaustadt. Klemm + Oelschläger 2018

Limberg, Michael (Hrsg.): Autorenabende mit Hermann Hesse. Eine Dokumentation. Books on Demand 2016

Limberg, Michael: Hermann-Hesse-Literatur Jg. 1/2.1994/95 ff. Online-Ausgabe: Jahresverzeichnis der Hermann-Hesse-Literatur Jg. 1.1994 ff. http://hesse.projects.gss.ucsb.edu/publications/limberg.html

 

(*) Bernd Michael Köhler ist Bibliothekar, Buch- und Literaturliebhaber. Aufgewachsen am Fuße des Westerwaldes ist er seit einigen Jahrzehnten in der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm beheimatet. Lebensbegleitend beschäftigt er sich mit Hermann Hesse, schreibt und fotografiert gerne.

Thomas Mann im Mittelpunkt

„Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur und andere Essays“ von Hermann Kurzke

Eigentlich mag ich sie nicht besonders, diese Kompilationen, in denen Schriftsteller und Publizisten bereits einmal, meist verstreut, Veröffentlichtes, bündeln und neu herausgeben. Oft sind es teuer verkaufte Sammlungen zweiter Aufgüsse, die hauptsächlich der Wertschröpfung der simpel verführten Käufer dienen. Manchmal kommen sie auch daher wie die Supplement-Bände zur wuchtigen kommentierten Werkausgabe letzter Hand, dabei ist der Autor doch eben erst an seinem zweiten Prosaband knapp gescheitert und feiert demnächst seinen, meinetwegen, 33. Geburtstag. Nun liegt ein Band dieser Art auch von Hermann Kurzke vor. Und – um es gleich vorweg zu nehmen – er ist ganz anders. Es handelt sich um ausgesprochen originelle, lohnende und genussreiche Lektüre.

Hermann Kurzke hat Germanistik und katholische Theologie studiert; das zweite Fach sollte seine Sichtweise auf die Literatur nicht unwesentlich beeinflussen. Viele Jahre war er Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Mainz; inzwischen ist er emeritiert. Er forscht und veröffentlicht über Thomas Mann, Goethe, die Romantik (Novalis), Hymnologie (Kirchenlied, politisches Lied) und das ihm bedeutsame – und deshalb in vielen Publikationen anklingende – Thema Kulturreligiosität. Kurzke ist Verfasser einer umfassenden Thomas-Mann-Biographie, die bei Erscheinen mit einigen erfrischenden Neudeutungen von Werk und Leben des Nobelpreisträgers überraschte. Das gelang ihm auch als Herausgeber von Manns „Betrachtungen eines Unpolitischen“ im Rahmen der neuen kritischen Gesamtausgabe. Dieser Band, sowie ein von Kurzke verfasster, breit angelegter Kommentarband, erschienen Ende letzten Jahres.

Sein neuestes, ansprechend als wohlfeiles Paperback gestaltetes Buch, trägt den Titel „Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur und andere Essays.“ Essays sind – je nach Definition – sicher auch enthalten, bei den meisten Beiträgen handelt es sich allerdings um nachgedruckte Ausätze und Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften. Außerdem sind auch einige unveröffentlichte Arbeiten enthalten.

Im ersten Teil stellt Kurzke uns seinen ganz persönlichen Kanon der deutschen Literatur vor, dabei nicht nur Bewunderung zum Ausdruck bringend, sondern auch kritische Töne anschlagend, wenn es etwa um Autoren im „inneren Exil“ während der Nazi-Diktatur geht. Besonders hart fällt sein Urteil über den stets gefälligen, anpassungsfähigen, aber mehrbödigen Erich Kästner aus: „Kästner war ein Pharisäer.“ Im zweiten und titelgebenden Teil berichtet Hermann Kurzkes knapp über sein vorläufiges Scheitern eine deutsche Literaturgeschichte zu verfassen. Dabei dürfen wir sicher sein, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Der dritte Teil enthält Portraits historischer Persönlichkeiten, von Schriftstellern und Dichterinnen. Die zentralen und gewichtigten Beiträge sind Goethe und Novalis gewidmet; seine Auseinandersetzung mit „Thomas Mann als Lyriker“ ist einer der für Kurzke typischen, originellen Denkansätze über den großen deutschen Epiker. Vergnüglich ist auch der Aufsatz über Sophie La Roche und Nachkommen, mit dem Titel „Die unaufgeklärte Leidenschaft.“ In diesem erklärt uns Kurzke warum Mainz als Ausgangspunkt der wichtigsten klassischen Liebeshändel und –bändel betrachtet werden muss. Dabei überrascht es geneigte und kundige Leser weniger, dass uns der Weg aus dem Rheinischen alsbald nach Weimar führt.

Teil vier bringt vorgeblich „Persönliches“, wobei zu berücksichtigen ist, wie vielschichtig die Dimensionen des Privaten und Persönlichen in der Literatur und der sie behandelnden Wissenschaft zu beurteilen sind. Dennoch genießen wir leicht erheitert die humorvolle Glosse „Kilchberg, Alte Landstraße 39; Sommer 1976“, in der eine denkwürdige Begegnung des jungen Literaturwissenschaftlers mit Katia, Golo und Michael Mann geschildert wird: „Es war skurril, beklemmend, ja gespenstisch.“ Im fünften und letzten Abschnitt des Buches ist dann Vermischtes versammelt. Beiträge über Kurzkes Kirchenlied-Forschung (Empfehlenswert der Beitrag: „Kirchenlied und Psychoanalyse“) und erneut über, selbstverständlich wiederum aus anderer Sichtweise, Novalis und Thomas Mann.

Wie ordnet der Autor und Wissenschaftler Hermann Kurzke nach 67 Lebens-, und man darf vermuten, fast ebenso vielen Lese-Jahren, seine Erfahrungen und Erkenntnisse? Er nennt seine Großen beim Namen: Brecht, Kafka, Novalis und Heine, Hamsun und Dostojewski, Goethe und Mann. Er kommt zu überraschenden Urteilen und Einsichten. Die veränderten Blickwinkel auf Thomas Mann wurden bereits angesprochen. Man staunt aber auch, wenn man zum Beispiel erfährt, was Kurzke dem Werk Martin Walsers abgewinnen kann. Erstmals erfahre ich hier, dass ich mit meiner Doppel-Zuneigung Mann/Walser nicht allein stehe. Auch meine Vermutung, dass Walser in kurzen Formen besser ist, bei einigen seiner umfangreichen Romane jedoch einfach zu viel Worte verbraucht, wird von Kurzke bestätigt.

Ich staune noch mehr, als ich über den späten Goethe-Roman Walsers, an dem ich persönlich heftig gezweifelt hatte, lese: „Walser hat ein großes Buch geschrieben, vielleicht sogar das beste seines ganzen Lebens.“ Bei Themen wie Glaubensnotwendigkeit und Glaubensunmöglichkeit sind sich Walser und Kurzke meiner Einschätzung nach ohnehin gedanklich sehr nahe. (Weiterführend dazu: Hermann Kurzke, Jacques Wirion: «Unglaubensgespräch. Vom Nutzen und Nachteil der Religion für das Leben». Und Martin Walser neue Novelle „Mein Jenseits“.) Der positive Blick auf den Mann vom Bodensee, schließt nicht aus, dass Hermann Kurzke auch dessen Gegenspieler, den Frankfurter Kritiker und ebenfalls intimen Thomas-Mann-Kenner Marcel Reich-Ranicki verehrt. Eine beeindruckend unabhängige Urteilsbereitschaft.

Kritik, Bewunderung, Analyse und Urteil münden schließlich in den einen finalen Superlativ: „Der Joseph-Roman (von Th. Mann) ist und bleibt das größte Ereignis meines ganzen Lektürelebens. Sein Zauber erneuert sich bei jedem Wiederlesen.“

Zur Zeit macht sich Hermann Kurzke in der Öffentlichkeit etwas rar, hält sich mit Vorträgen, Lesungen, Diskussionsteilnahmen sichtlich zurück. Er sei nicht mehr so oft wahrzunehmen, erfahren wir, weil er zwei neue Publikationen in Arbeit hat. Wir wollen deshalb auch nicht weiter stören und freuen uns auf Neues.

Kurzke, Hermann: Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur und andere Essays. C. H. Beck, 2010. Euro 14,95